Irak: Fußballspieler von Fan während des Spiels erschossen
Dass es im Fußball immer wieder zu Gewalttaten kommt ist inzwischen eine traurige Tatsache, der man leider ins Auge sehen muss.
Dabei ist es hier aufgrund moderner Sicherheitsvorkehrungen (strenge Einlasskontrollen, Videoüberwachung, Zellen für Randalierer direkt in Stadien) und strenger Waffengesetze noch relativ harmlos im Vergleich dazu, was passieren kann, wenn Fußball in Krisengebieten gespielt wird...
Ein Freund berichtete mir gerade von einem Vorfall im Irak, bei dem ein Stürmer einer Amateurmannschaft beim Versuch in der letzten Minute den Ausgleich für seine Mannschaft zu schießen, kurzerhand von einem gegnerischen Fan erschossen wurde. Ich wollte erst nicht ganz glauben was ich hörte, und googlete nach dem Thema... Dabei stieß ich auf mehrere Berichte, u.A. den folgenden von tt.com:
Bagdad - In der letzten Minute des Spiels zwischen den irakischen Amateurmannschaften Buhairat und Sinjar am Sonntag in der Nähe von Bagdad, musste der getötete Spieler nur noch am Tormann vorbei, um den Ausgleich zu schießen. In diesem Augenblick schoss ein gegnerischer Fan den Buhairat-Kicker in den Kopf.
Der irakische Amateur-Spieler lief alleine auf den
gegnerischen Tormann zu, als er erschossen
wurde.
Die irakische Polizei berichtete, dass sie bereits einen Verdächtigen festgenommen habe. Sinjar führte mit 1:0, als der Fan kurz vor Schluss ausrastete.
Wegen möglichen Ausschreitungen und Eskalationen werden große Sport- veranstaltungen in der irakischen Hauptstadt bereits von Einsatzkräften schwer beschützt. Doch bei Amateur-Events in der Umgebung von Bagdad und in kleineren Städten mangelt es an Sicherheitsvorkehrungen.
Quelle: tt.com